ESV-Fußballnachwuchs
Remis für B-Junioren
3:3 beim TSV Rot Weiß Zerbst

LOKal.NEWS™online [31.10.2011 | 13:08 Uhr].
von Guido Schellenberg

Die B-Junioren des ESV Lokomotive Dessau haben sich mit einem 3:3 beim TSV Rot Weiß Zerbst am siebenten Spieltag der Kreisunionsliga Anhalt-Bitterfeld-Halle gesichert. Ein echtes Spitzenspiel, zumindest auf dem Papier, denn diesen Beinamen hatte es zumindest zu Beginn nicht so recht verdient.


Nervös und zu ungenau agierten beide Mannschaften in der Anfangsphase. Sehr intensiv wurde um jeden Ball gekämpft, ein sicheres Passspiel konnte immer wieder unterbunden werden. In der 18.Spielminute fiel der erste Treffer des Spiels. Aus einem Eckstoß herausfand der Ball seinen Weg fast auf direktem Wege ins Tor auf, wobei ein gegnerisches Bein die Kugel noch leicht abfälschte. Doch postwendend glichen die Rot-Weißen mit einem 20-Meter-Schuss zum 1:1 aus. Die Eisenbahner kamen besser in die Partie und bestimmten den Geschehen. Völlig verdient stand es nach einer knappen halben Stunde 1:2, nachdem Felix Plitzner mit einem 25-Meter-Knaller den Ball unter die Querlatte ballerte. Gegnerische Angriffe gab es in der weiteren Phase der ersten Halbzeit kaum zu verzeichnen. Wenn, dann wurden sie meistens im Mittelfeld schon gestoppt. Bei solch einer Aktion handelte sich Justin Lewik eine gelbe Karte ein, die nicht ohne Folgen an diesem Tag bleiben sollte. So konnte der Vorsprung erst einmal in die Halbzeit mitgenommen werden.

Die zweite Halbzeit begann man kontrolliert und ohne größere Höhepunkte zu verzeichnen. Nach einem Standard musste der ESV (B) den 2:2 Ausgleich (51.) hinnehmen. Es wurde hektisch auf dem Feld. Schiedsrichter Andreas Zepter gelang es dabei nicht die Begegnung zu beruhigen. Zum Teil unverständlich viele Unterbrechungen und Verwarnungen brachte noch mehr Unsicherheit bei den Beteiligten. Justin Lewik war da schon nicht mehr in der Partie. Seine gelb-rote Karte ließ viele Fragezeichen zurück. Mit dem Gefühl der Benachteiligung wuchsen die Haideburger mit nur noch neun Feldspielern über sich hinaus und Martin Orling befeuerte mit seinem Treffer zum 2:3 die emotionale Achterbahnfahrt. Mit seinem harten linken Fuß jagte er das runde Leder aus gut achtzehn Metern in den Dreiangel. Aufopferungsvoll kämpfend sollte der knappe Vorsprung über die Zeit gerettet werden, unglücklicherweise verhalf man dem Gastgeber nach einem Standard mit einem Eigentor zum neuerlichen 3:3-Ausgleich (73.). Aber auch danach war man dem möglichen Sieg äußerst nahe. Einzig der nicht wirklich sicher wirkende Referee sollte am Ende etwas dagegen haben, nachdem er ein klares Handspiel und wenige Minuten darauf auch noch ein Foulspiel, jeweils im Strafraum der Zerbster, übersah.

Die Trainerstimme zum Spiel – Guido Schellenberg: „Eine Punkteteilung aus der meine Mannschaft eigentlich nur gestärkt herausgehen sollte. Mit der Leistung war ich absolut einverstanden. Mit der des Schiedsrichters jedoch nicht. Ich suche nun wirklich nicht gern die Schuld nach einem Spiel bei diesem, aber heute waren einige Entscheidungen nicht ganz frei von Zweifel.“

Statistik – ESV (B): Buchali, Bube, J. Herrmann, Deistler, Böhler, Steinberg, Böhlmann (41.  Bischoff), Schellenberg, Plitzner (66. Schlippschuh), Orling, Lewik - Tore: 0:1 Eigentor (18.), 1:1 xxx (19.), 1:2 Plitzner (23.) 2:2 xxx (51.), 2:3 Orling (58.), 3:3 Eigentor (73.) – Zuschauer: 25 – Schiedsrichter: Andreas Zepter (Serno) – Gelb-Rote-Karte: Lewik (ESV) - Gelbe Karte: xxx.





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